Bittersüßer Brotaufstrich: Dem Nutella-Hersteller Ferrero wird Kinderarbeit vorgeworfen

    Müssen wir in Zukunft auf unseren Lieblingsbrotaufstrich verzichten?

    Na, heute morgen auch schon “schmutzige Schokolade” auf dem Brot gehabt? Diesen Titel verlieh die Umweltorganisation Greenpeace unlängst dem Brotaufstrich Nutella. Der Grund? Greenpeace wirft dem Nutella-Hersteller Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vor.

    >>> Diese Tierärztin hat eindeutig zu oft "The Hunger Games" geguckt.

    Wie das Greenpeace-Magazin berichtet, soll Ferrero nach eigenen Angaben vor allem Haselnüsse aus der Türkei kaufen, auf deren Haselnussplantagen laut der Umweltorganisation “Kinderarbeit ein großes Problem” darstelle. Auch auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste würden “viele Kinder unter sklavereiähnlichen Bedingungen beschäftigt”, berichtet Greenpeace in diesem Zusammenhang und bezieht sich dabei auf eine Berichterstattung des NDR aus dem Jahr 2012.

    >>> Alles Zucker! Das sind die leckersten LGBT-Kuchen ever

    Bis jetzt hat Ferrero die Vorwürfe von Greenpeace noch nicht bestritten. Das Unternehmen veröffentlichte lediglich eine Pressemitteilung, in der es darauf hinweist, “dass es Kinderarbeit missbillige und sich seiner Verantwortung bei der Beschaffung von Kakao und Haselnüssen bewusst sei”. Ziemlich schwammig formuliert. Uns hat die Vorstellung, dass Kinderarbeit bei der Herstellung von Nutella eingesetzt wird, irgendwie den Appetit verdorben.

    >>> #LoveYourLines: Warum Frauen selbstbewusst Ihre Dehnungsstreifen zeigen sollen

    Mittwoch, 22. April 2015