Alben der Woche: KW 24/2015

  • Marsimoto is back!

  • Mit ihrer catchy Electropop-Nummer "Call My Name" wurde die schwedische Singer-Songwriterin Tove Styrke 2012 auch bei uns über Nacht bekannt. Ihrem coolen, punkigen Electro-Sound, der u.a. an Gwen Stefani und Lykke Li erinnert, bleibt Tove auch auf ihrem 2. Album "Kiddo" treu, auf dem sie u.a. davon singt, das Patriachat niederzubrennen. Bei dem Soundtrack sind wir dabei!

  • Dass Nate Ruess ein großer Romantiker ist, war nicht schwer zu erraten. Nachdem er in den letzten Jahren schon mit P!nk ("Just Give Me a Reason") und Eminem ("Headlights") die Charts gestürmt hat, versucht Nate es jetzt allein und lebt sich auf seinem Debütalbum "Grand Romantik" gefühlstechnisch voll aus. So viel geballten Herzschmerz werden nur echte Romantiker verkraften.

  • Harte Punchlines treffen auf große Gefühle - mit seinem 5. Album "Fata Morgana" ist KC Rebell endgültig im Mainstream angekommen. Unterstützung bekommt er dabei von Label-Papa Farid Bang, Summer Cem, PA Sports, Kurdo, Maxim und Xavier Naidoo.

  • EDM-Plattendreher Steve Aoki legt den zweiten Teil seiner "Neon Future"-Reihe nach und hat sich dazu wieder prominente Gäste ins Techno-Studio geladen. Snoop Lion, Matthew Koma, Linkin Party u.v.a. haben Aoki dabei geholfen, 12 fette Dancefloor-Tracks auf die Beine zu stellen.

  • Für die 50. Ausgabe ihrer legendären "DJ-Kicks"-Reihe hat das Label !K7 Records DJ Koze rangelassen. Das Ergebnis kann sich hören lassen: DJ Koze mixt Hiphop mit Indiepop und Elektro und fügt jedem Track eine kleine Prise Koze hinzu. Ein absoluter Ohrenschmaus.

  • Max Mutzke, die schwärzeste Stimme Deutschlands, hat wieder zugeschlagen und ein neues Album veröffentlicht. Darauf zieht der Sänger mit der ungewöhnlich rauchigen Röhre mal wieder alle Register und zeigt uns, dass der Soul ihm einfach im Blut liegt.

  • Wie das Cover seines neuen Albums "Kiss" unschwer erkennen lässt, mag Konstantinos Tsikas aka Greckoe Frauen gern. Deswegen hat der Berliner Rapper ihnen jetzt sogar einen ganzen Longplayer gewidmet. Dabei helfen ihm u.a. Fraygeist, Toon und Thaizzler.

  • Neun Jahre hat es gedauert, bis Ruhrpottrapper Snaga seine "Snaga fickt Deutschland"-Reihe fortsetzt. "SDF2" merkt man an, dass sich in den letzten Jahren verändert hat - weg vom lustige Swagger hin zum aggressiveren Battle-Rapper mit Attitude. Snaga macht eben immer sein Ding und das finden wir gut.

  • Mit ihrer Coverversion von Goytes "Somebody That I Used to Know" sprengte die kanadische Indierock-Band "Walk off the Earth" 2012 das Internet. Mittlerweile singen die sechs schrägen Multiinstrumentalisten nur noch ihre eigenen Songs und haben mit "I Sing It All Away" ein Album geschaffen, dass sich - von Folk über HipHop bis New Wave - bei allen möglichen Musikgenres bedient und sich deswegen wie ein richtig gutes Mixtape anfühlt.

  • In den 70ern war Giorgio Moroder ein super bekannter Discoproduzent. Mittlerweile ist der Mann staatliche 75 (!) und hat die Musik immer noch nicht an den Nagel gehängt. Warum auch? Für sein neues Album "Déjà Vu" standen Stars wie Britney Spears, Charli XCX, Kylie Minogue, Kelis, Sia u.a. Schlange, um einen Gastauftritt zu ergattern. Giorgio ist halt einfach eine coole Sau.

  • Marsimoto is back: Nach drei Jahren lässt unser Lieblingsrapper Marteria endlich wieder sein froschgrünes Alter Ego auf uns los. Den Titel "Ring der Nebelungen" hat Marteria übrigens beim Komponisten Richard Wagner geklaut. Musikalische Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Marsimoto und Wagner nicht, nur 'ne fette Bühnenshow, die haben bzw. hatten beide drauf.

  • Das Frankfurter Rap-Duo Celo & Abdi meldet sich mit neuer Scheibe zurück und die macht richtig gute Laune. Das könnte zum einen an Celo und Abdis gutem Flow und den kreativen Punchlines liegen, zum anderen an den geilen Feature Artists auf ihrem neuen Album: Haftbefehl, Xatar, Hanybal, Veysel und Olexesh.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diesmal mit Marsimoto, Steve Aoki, KC Rebell u.a.

    Marsimoto is back: Nach drei Jahren lässt unser Lieblingsrapper Marteria endlich wieder sein froschgrünes Alter Ego auf uns los. “Um Deutschland wieder träumen zu lassen” hat Marteria Marsimoto 2006 erschaffen, wie er einmal in einem Interview mit dem Juice Magazin verraten hat. >>> Hier könnt Ihr Euch Marsimotos grandioses Video zu "Illegalize It" anschauen

    Hat funktioniert. So sehr wir Marteria verehren, sein grünes Rap-Monster Marsimoto möchten wir auch nicht mehr missen. Müssen wir ja jetzt auch nicht mehr, denn seit heute ist Marsimotos neuer Longplayer Ring der Nebelungen erhältlich.

    >>> Gewinnt Tickets für die Deutschland-Tour von David Guetta Den Titel hat Marteria übrigens beim Komponisten Richard Wagner geklaut (leicht abgewandelt natürlich!). Musikalische Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Marsimoto und Wagner nicht, nur ’ne fette Bühnenshow, die haben bzw. hatten beide drauf.

    Noch mehr neue Musik gibt es in dieser Woche von Max Mutzke, Snaga, Walk Off The Earth, DJ Koze, Tove Styrke, Nate Reuss und Giorgio Moroder.

    Freitag, 12. Juni 2015