Social-Media-Initiative beim Shoppen: Dank dieser Kundin schafft Topshop unrealistisch dünne Mannequins ab

Es wurde auch Zeit! Wie es eine junge Frau geschafft hat via Facebook die Modemarke davon zu überzeugen, dass die Mannequins ein unrealistisches Frauenbild abgeben, erfahrt Ihr hier.

Laura Berry wollte sich nach Ihrem Gehaltseingang mit einer neuen Jeans belohnen – Ihre Shopping-Tour verlief allerdings anders als geplant. In Topshsop abgekommen machte sie – verärgert von den unwirklichen Körpern der Mannequins – ein Foto von einer der spindeldürren Puppen und postete es mit einem kritischen Kommentar auf Facebook.

>>>Kunstinvasion der Barbies: Wie diese Künstlerin Frauen zurück in die Kunstgeschichte bringen will In dem ziemlich langen Post wirft sie Topshop vor, sich nicht um ihre Generation zu sorgen, die ohnehin schon an extremen Körperbewusstsein und -komplexen leidet. Im Gegenteil: Laura findet, dass die unrealistischen Maße der Mannequins Teenager verunsichern und ein besorgniserregendes Body-Image vermitteln. Innerhalb weniger Stunden hatte der Post über 3000 Likes und mehrere hundert Kommentare – unter anderem auch von Topshop. >>> Alltagszauber: Dieser Künstler verwandelt kuriose Gegenstände in beeindruckende Kunstwerke

Jetzt scheint, als ob Laura es mit Ihrer spontanen Initiative geschafft hat: Die Modemarke lenkt ein und wird ab jetzt keine weiteren der ultra-dünnen Mannequins mehr bestellen. Wir haben vor so viel Engagement ziemlichen Respekt und finden es toll, dass es eine junge Frau geschafft hat, sich über Social Media für ein gesundes weibliches Körper-Ideal einzusetzen.

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Dienstag, 28. Juli 2015