Alben der Woche: KW 38/2015

  • Lana ist definitiv die schönste Blume im Musikbiz.

  • Seit Ende der 90er macht Soundgarden-Frontmann Chris Cornell sein eigenes Ding und zeigt dabei eine ganz andere Seite von sich: ruhig und melancholisch. Auch auf Soloalbum Nr. 5 "Higher Truth" gibt Cornell wieder den nachdenklichen Puristen und macht uns nur mit seiner Stimme und Gitarre wunschlos glücklich.

  • Anläßlich ihres 20. Bandjubiläums haut Berlins beste Band, die Beatsteaks, eine Compilation mit dem Titel "23 Singles" raus. Wie der Name schon vermuten lässt, finden sich darauf alle Singleauskoppelungen der Band, plus die beiden neuen Songs "Mad River" und "Ticket".

  • Mit seinem Megahit "Radar Detector" hat uns der schräge US-Musiker Darwin Deez mit den Korkerziehenlocken 2010 den Kopf verdreht. Jetzt meldet Deez sich mit seinem mittlerweile dritten Album zurück und macht uns mit seinem wunderbar schrammeligen Weirdo-Indiepop sofort gute Laune.

  • Mit nur 21 Jahren ist der Schweizer Herzensbrecher Luca Hänni schon bei Album Nr. 4 angekommen. Aufgenommen hat Luca die neue Scheibe in Los Angeles wegen der "sehr guten Produzenten dort", wie er in einem Interview mit Wenn.com erklärte. Die haben Lucas neuem Longplayer eine fette Portion R'n'B verpasst und das steht ihm richtig gut.

  • Phela, die junge Frau mit dem wilden Lockenkopf, schreibt am liebsten Liebeslieder, wunderschön schlichte Songs ganz ohne den üblichen Overkill an Kitsch. Das macht ihr Debütalbum "Seite 24" zum perfekten Soundtrack für lange dunkle Herbstabende, an denen wir uns nach ein bisschen musikalischem Trost sehnen.

  • Roger Manglus und Florian Schuster von "Blumentopf" machen jetzt ihr eigenes Ding. Unter dem Namen "Roger + Schu" machen die zwei Münchner MCs entspannten Rap zu souligen Beats. We like.

  • Das Cover seines neuen Albums zeigt Mic Miller herzhaft gähnen. Ob sich das darauf bezieht, dass der erst 23-jährige in den letzten drei Jahren eine steile Karriere gemacht hat und sich jetzt entspannt zurücklehnen können, wissen wir nicht. Macs neue Scheibe "GO:OD AM" hingegen bringt uns mit ihren 17 fetten Rap-Tracks und Gästen wie Chief Keef, Little Dragon, Lil B, Ab-Soul und Miguel null zum Gähnen.

  • Auf Lanas aktuellem Album "Honeymoon" erwartet uns wieder ein bombastisch instrumentierter Retro-Sound, der wie der Soundtrack zu einem tragischen Hollywoodmelodram klingt, bei dem am Ende alle sterben. Das kann Lana einfach am besten.

  • Während Kevin-Prince und Jerome sich auf dem grünen Rasen die Füße wundlaufen, versucht sich der älteste Boateng-Bruder George jetzt als Gangster-Rapper. Mit Erfolg: Seine erste Single "Gewachsen auf Beton" schlug ein wie eine Bombe in der deutschen Rap-Szene. Jetzt erscheint sein gleichnamiges Debütalbum, bei dem das Berliner Produzentenduo Beatzarre und Djorkaeff (Sido, Fler etc.) an den Reglern gedreht hat.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diesmal mit Lana Del Rey, Luca Hänni, Beatsteaks u.a.

    Elizabeth Grant aka Lana Del Rey hat es echt drauf: Mit ihrem verträumten, leicht schwermütigen Retrosound hält uns die schöne Amerikanerin jetzt schon seit vier Alben bei der Stange. Auch aufs Lanas aktuellem Longplayer Honeymoon findet sich wieder ein bombastisch instrumentierter Retro-Sound, der wie der Soundtrack zu einem tragischen Hollywoodmelodram klingt, bei dem am Ende alle sterben. Das kann Lana einfach am besten.

    >>> Schaut Euch hier das Video zu Lana Del Reys "High By The Beach" an

    Mit nur 21 Jahren hat der Schweizer Ex-DSDS-Gewinner und Herzensbrecher Luca Hänni schon vier Alben rausgehauen. Seinen aktuellen Longplayer When We Wake Up hat Luca in Los Angeles aufgenommen, wegen der ‘sehr guten Produzenten dort’, wie er in einem Interview mit Wenn.com erklärte. Die haben Lucas vorher eher poplastigem Sound eine fette Portion R’n’B verpasst. Immerhin ist Lucas großes Vorbild ja auch Justin Timberlake.

    >>> Hier geht's zum Video zu Luca Hännis "Set The World On Fire"

    Noch mehr neue Musik gibt es in dieser Woche von Darwin Deez, Phela, Roger & Schu, Mac Miller, BTNG und Chris Cornell.

    Freitag, 18. September 2015