Alben der Woche: KW 1/2016

  • "Leave Me Alone" schreien uns Hinds mit ihrem heute erscheinenden Debütalbum entgegen. Geht leider nicht, Mädels, wir sind Euch schon verfallen.

  • Allein für das Nirvana-Rip off-Cover seines neuen Albums "Born 2 B-Tight" hat der Berliner Rapper unsere Anerkennung schon in der Tasche. Auf seinem sechsten Soloalbum zeigt uns der tighte Texter, warum er zu den ganz Großen der deutschen Rap-Szene zählt. Unterstützt wird der dabei von alten und neuen Weggefährten wie Harris, Blokkmonsta, El Cubano, Der Plusmacher und Evil Jared, dem Bassisten der Bloodhood-Gang.

  • Mit ihrem Remix von Elifs "Unter Meiner Haut" eroberte das ERfurter DJ-Duo Gestört aber GeiL2015 endlich auch die Massen. Deswegen gibt es jetzt nach fünfjährigem Bestehen auch ein Debütalbum. Darauf glänzen die zwei Jungs mit clubtauglichen Remixen von Northern Lite, Lost Frequencies u.a., sondern auch mit melancholischeren Nummern.

  • R'n'B-Sänger gibt's ja nicht gerade viele in Deutschland. Eine schöne Ausnahme bildet der Kölner Sänger Ado Kojo, der mit seinem Song "Du Liebst Mich Nicht" letztes Jahr einen fetten Hit gelandet hat. Jetzt gibt es Ados ganz eigenen Sound, einen Mix aus R’n’B, Pop, Soul, Hip-Hop, den er selbst als "Future R’n’B" bezeichnet, in Albumlänge.

  • Für ihr neues Album "Where Have You Been All My Life" hat die irische Indiefolkband Villagers alte Stücke neu arrangiert und live aufgenommen. Dafür haben sie auf einen reduzierten Sound mit Akustikgitarren, Banjo, Kontrabass und ein paar dezente Synthiesounds gesetzt und dadurch ein wunderschön puristisches Album geschaffen, das einem das Gefühl gibt, Gast eines kleinen Privatkonzerts der Band zu sein.

  • Die spanische Mädchenband Hinds, die letztes Jahr plötzlich aus der Versenkung auftauchte, setzt auf schlabbrige T-Shirts, Bierexzesse und schrammelige Poppunk-Attitüde und ist unsere Neuentdeckung des Jahres.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Das neue Jahr beginnt mit Hinds, Ado Kojo, Gestört aber Geil u.a.

    Während Girlbands wie die britischen Little Mix auf viel Make-up, wenig Klamotte und studiopolierten Sound setzen, setzt die spanische Mädchenband Hinds, die letztes Jahr plötzlich aus der Versenkung auftauchte, auf schlabbrige Oversized T-Shirts, Bierexzesse und schrammelige Poppunk-Attitüde.

    Die vier Mädchen aus Madrid, die auf den Bandpics wie 16 aussehen, haben sich mit genialen Songs wie Bamboo und San Diego in unsere Playlist geschmuggelt und uns Lust auf mehr gemacht. Wie gut, dass heute ihr Debütalbum mit dem rebellischen Titel Leave Me Alone erscheint. Machen wir aber nicht, Mädels.

    >>> 10 neue Musiker, die 2016 nicht auf Eurer Playlist fehlen sollten

    Noch mehr neue Musik gibt es in dieser Woche von Gestört aber Geil, Villagers, Ado Kojo und B-Tight.

    Freitag, 08. Januar 2016