No-Selfie-Area: Indien hat jetzt selfiefreie Zonen eingeführt

Könnten wir auch in Deutschland gebrauchen.

Menschen, die wie in Trance auf ihr Smartphone starren und von ihrer Umwelt nichts mehr mitbekommen, sind aus unserem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Es gibt sogar schon ein Wort für sie: “Smombie”, eine Mischung aus Smartphone und Zombie.

Weil Smombies nicht nur Fahrradfahrern in den Weg taumeln, sondern gerne auch mal beim Selfie machen tödlich verunglücken, wurde in der indischen Stadt Mumbai jetzt an 16 Orten ein Selfieverbot eingeführt. Auslöser dafür war der Tod eines Mädchens, das an der Bandstand Promenade in Mumbai beim Selfie machen ins Meer stürzte und bis heute nicht aufgefunden wurde. Ein junger Mann, der versuchte, sie zu retten, ertrank ebenfalls.

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Deswegen muss man in Mumbai zukünftig, vor allem an Orten mit dichtem Verkehr, an steilen Klippen oder auf den Terassen von Hochhäusern, aufs Selbstablichten verzichten. Wer trotzdem fotografiert und erwischt wird, kann mit einer fetten Geldstrafe rechnen. Ganz schön peinlich, dass Dummheit erst unter Strafe gestellt werden muss. Was meint Ihr: Brauchen wir auch selfiefreie Orte in deutschen Großstädten?

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Donnerstag, 14. Januar 2016