Flüchtlinge auf dem Laufsteg

Die Fashionweek in Italien präsentierte eine besondere Show.

Die Pitti Uomo Fashion Week in Italien präsentierte mit Generation Africa eine Show, die es so bisher noch nicht gegeben hat. Der Fokus lag auf Designern, die sonst nicht viel Beachtung kriegen. Mit dabei waren u.a. auch drei afrikanische Migranten (Flüchtlinge), die über den Laufsteg liefen.

Organisiert wurde das Ganze in Zusammenarbeit mit der Ethischen Mode Initiative (NFP). Der Gedanke hinter dieser Aktion: Die unterprivilegierte afrikanische Bevölkerung hat meist keine Chance, ihre Mode so zu zeigen wie beispielsweise die westliche Welt. Die Show beinhaltete Looks von Lukhanyo Mdinigi, Nicholas Coutts, U.Mi-1, Ikiré Jones und AKJP.

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Die Kleider kamen bei der Show sehr gut an. Sie waren farbenfroh, mit Liebe gemacht und außergewöhnlich. Es waren aber vor allem die Models aus Gambia und Mali, die die Aufmerksamkeit fast komplett auf sich zogen.

Die drei Männer mit schwerer Vergangenheit stellten sich in Klamotten zur Show, die an reiche Menschen verkauft werden sollen. Das Ungleichgewicht auf unserer Welt wird dadurch erst recht eindeutig. Es ist klar, dass diese Modeshow nicht viel an der bestehenden Ungerechtigkeit, die Afrika widerfährt, ändert. Möglicherweise wurde aber ein Zeichen gesetzt und das Thema international wieder in die Köpfe der Menschen gerufen.

Ein Designer sagte dazu: “Wenn Du einen Asylsuchenden nimmst und ihn in einen Anzug steckst, sehen die Menschen ihn anders. Wenn man das Bewusstsein dafür entwickelt, wie Mode unser Bewusstsein beeinflusst, dann können die Menschen vielleicht auch diesen Asylsuchenden als gleichwertiges Geschöpf sehen.”

Interessanter Ansatz!

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Dienstag, 19. Januar 2016