Legal, aber tödlich: Warum Ihr von Kräutermischungen wie Spice & Co. unbedingt die Finger lassen solltet

Sogenannte "legal highs" führen in Deutschland zu immer mehr Todesfällen.

Sie kommen in knallbunten Tütchen daher und tragen exotische Namen wie “Jamaican Gold", "Magic Apple" oder "Dragon Fire”: immer mehr Menschen in Deutschland konsumieren sogenannte Legal Highs. Dahinter verbirgt sich eine neue Art der Droge, die ganz legal in Shops oder online verkauft wird.

Als Räuchermischung, Lufterfrischer oder Badesalz getarnt, werden Legal Highs von den Firmen, die sie vertreiben, als harmlos bezeichnet. Wie gefährlich das Zeug wirklich ist, zeigt sich erst jetzt, nachdem immer mehr Konsumenten mit schweren Krampfanfällen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Laut Drogenbericht des Bundeskriminalamtes endete der Konsum von Legal Highs für 25 Menschen 2014 sogar tödlich.

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Die laut Hersteller angeblich so ungefährlichen Kräutermischungen werden mit synthetischen Cannabinoiden besprüht, die so hoch dosiert sind, dass sie zu schweren Krämpfen, Lähmungen des Atemsystems, Gehirnblutungen und Bewusstlosigkeit führen können.

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Warum sie dann nicht verboten werden? Weil die Hersteller die Zusammensetzung der Kräutermischungen ständig verändern und so dem Betäubungsmittelgesetz entgehen. Dass macht Legal Highs auch so gefährlich: Die Wirkung der Chemikalien, mit denen sie versetzt sind, ist zum Teil noch völlig unerforscht und lässt die Konsumenten so zu Versuchskaninchen werden.

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In Australien kostet dieser Versuch einem 17-Jährigen am vergangenen Samstag das Leben. Wie der Nachrichtensender NBN News berichtete, erlitt der Schüler nach dem Rauchen einer legal erworbenen Kräutermischung einen Krampfanfall, der zum Tod führte. Also, lasst Euch nicht erzählen, dass Legal Highs harmlos sind, nur weil sie legal verkauft werden, am besten Ihr verzichtet ganz darauf und bleibt beim guten alten Potpourri, wenn Euch der Sinn nach Räuchermischung steht.

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Mittwoch, 03. Februar 2016