Anorexie, Bulemie & Co.: Die Woche der Essstörungen

Wir klären Euch auf!

Esstörungen sind weltweit verbreitet. Damit man sich das Thema und die Gefahren, gerade für junge Mädchen, vor Augen hält, gibt es eine ganze Woche, die ganz im Zeichen des Themas steht. Die National Eating Disorders Awareness Week (#NEDAwareness) läuft gerade in Amerika und hilft Betroffenen mit Esstörungen, Anlaufstellen und gute Hilfe zu bekommen und klärt Interessierte und Angehörige über die Unterschiedlichen Störungsformen auf.

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In diesem Jahr ging die Veranstaltung mit dem Motto “3 Minuten können Leben retten. Lasst Euch untersuchen, bekommt Hilfe und werdet gesund” an den Start.

Dazu heisst es: “Wenn Ihr Probleme mit Nahrung habt oder Eurem Aussehen oder exessiv Sport treiben müsst, dann macht mit beim Quiz. Die Ergebnisse werden Euch verraten, ob Ihr professionelle Hilfe braucht.”

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Alleine in den USA leiden rund 20 Millionen Frauen an einer diagnostizierten Essstörung, die Dunkelziffer ist weitaus höher. Zu den Esstörungen gehören Anorexie, also der Verzicht auf Essen, Bulemie, das Übergeben von Nahrung und die Binge Eating Störung, die Esssucht. Wurde früher noch angenommen, dass erst Jugendliche an Esstörungen leiden, werden momentan immer häufiger auch bei Kindern Esstörungen diagnostiziert.

Neusten Studien zufolge sind bereits 40 bis 60 % der Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren besorgt über ihr Gewicht und haben Angst davor zu dick zu werden. 69% der Schülerinnen bejahen die Frage, ob aktuelle Mode-Magazine ihr Körperschema beeinflussen.

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Glücklicher Weise ändert sich gerade in den Medien das Frauenbild etwas, Plus-Size-Models sind gerne gesehen und selbst Barbie wurde realistischeren Körpern angepasst.

Doch für viele Mädchen gilt auch heute noch: Je dünner, desto attraktiver. Hinzu kommen Stress in der Schule oder mit den Eltern und aus einer anfänglichen Diät wird eine handfeste Essstörung. Und sich aus dem Kreislauf der Krankheit zu befreien, braucht sehr viel Kraft und vor allem: Professionelle Hilfe.

>>> Lasst Euch helfen! Hier könnt Ihr Euch informieren und anrufen!

Also, Ihr Lieben, falls Ihr Betroffen seid, oder jemanden kennt, der betroffen ist, schämt Euch nicht und lasst Euch helfen.

Freitag, 26. Februar 2016