Alben der Woche: KW 11/2016

  • AnnenMayKantereit gibt's jetzt auch als Longplayer.

  • Im letzten Jahr hat es Gwen Stefani nicht einfach gehabt: Nach 14 Jahren Ehe trennte sich die Sängerin von Ehemann Gavin Rossdale, nachdem dessen Affäre mit dem Babysitter aufgeflogen war. Zum Glück konnte sich Gwen den ganzen Herzschmerz auf ihrem neuen Album "This Is What the Truth Feels Like" von der Seele singen. Und wir singen einfach mit.

  • Gerade mal 13 waren Maximilian Schlichter, Johannes Halbig und Fabian Halbig, als sie 2002 die "Killerpilze" gründeten. Mittlerweile sind die drei Jungs erwachsen und schon bei Album Nr. 8 angelangt. Darauf klingen die Killerpilze auch nicht mehr wie die Killerpilze von einst, sondern machen lässigen Indie-Pop, der ihnen richtig gut zu Gesicht steht.

  • Mit seiner unlängst veröffentlichten Single "Best Trick" hat uns der Schweizer Star-DJ Antoine schon einen guten Vorgeschmack aufs nun folgende Album gegeben. Mit dem Schweizer jetzt auch die USA erobern will, die wie Antoine sagt "ein riesiges Nachholbedürfnis haben, was elektronische Musik angeht". Nach dieser Platte nicht mehr.

  • In Frankreich wird die Musikerin Jain schon seit längerem als Shootingstar gefeiert. In Deutschland kennen wir sie spätestens, seitdem sie mit ihrem großartigen Song "Come" die Charts eroberte.

  • Mit ihren letzten beiden Alben erlangte die norwegische Indie-Pop-Band Kakkmaddafakka auch bei uns Berühmtheit. Auf ihrem neuen Album "KMF" zeigt sich die Band ungewohnt melancholisch und voller Fernweh. Ob das an den wenigen Sonnenstunden in Norwegen liegt?

  • Redfoo und Party sollten eigentlich als Synonyme geführt werden. Denn nichts anderes trifft auch auf Redfoos neues Album mit dem bezeichnenden Titel "Party Rock Mansion" zu, auf dem der durchgedrehte Hip Hopper Fifties-Rock, EDM und Funk mischt.

  • Obwohl das Äußere von Megan und Rebecca Lovell vermuten lässt, macht das Schwesternduo, das sich "Larkin Poe" nennt, auf seinem Album "Reskinned" gitarrenlastigen Südstaatenrock, mit dem man auch ganz gut gegen akuten Herzschmerz anlärmen kann. Finden wir gut.

  • Auf ihrem Debütalbum singen AnnenMayKantereit, wie der Titel "Alles Nix Konkretes" schon verrät, über Fernbeziehungen, Umzüge und das diffuse Leben als Mitzwanziger im Allgemeinen singen. Der ganz normale Wahnsinn eben.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diesmal mit AnnenMayKantereit, Kakkmaddafakka, Redfoo u.a.

    Mit Oft Gefragt, ihrer Ode an alleinerziehende Väter, hat sich die Kölner Band AnnenMayKantereit Anfang des Jahres in unsere Herzen gespielt. Zu einzigartig ist die Stimme von Frontmann Henning May, die irgendwo zwischen Herbert Grönemeyer und Rio Reiser zu liegen scheint, um sich brav in die Masse junger Deutschrock-Bands einzureihen.

    Umso mehr haben wir uns auf das jetzt erscheinende Debütalbum der vier Jungs gefreut, auf dem sie, wie der Titel Alles Nix Konkretes schon verrät, über Fernbeziehungen, Umzüge und das diffuse Leben als Mitzwanziger im Allgemeinen singen. Der ganz normale Wahnsinn eben.

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    Noch mehr neue Musik gibt es in dieser Woche von Kakkmaddafakka, Redfoo, Jain, Gwen Stefani, Killerpilze, DJ Antoine und Larkin Poe.

    Freitag, 18. März 2016