In den USA steht ein Mädchen vor Gericht, weil es die Vergewaltigung seiner besten Freundin live gestreamed hat

Was läuft nur falsch in dieser Welt?

Seit der Einführung des Smartphones haben wir schon einige verstörende Dinge gesehen: z.B. Menschen, deren Blicke so fest mit dem Bildschirm verschmolzen sind, dass sie überfahren werden, von der Klippe stürzen oder sich beim Texten im Bett ein blaues Auge geholt haben.

Der Fall der 18-jährigen Marina Lonina aus Ohio zeigt jedoch eine ganz neue Dimension von Smartphone-Missbrauch. Die Teenagerin steht gerade vor Gericht, weil sie angeblich die Vergewaltigung ihrer besten Freundin auf Periscope live gestreamed hat.

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Die beiden Mädchen waren auf einer Party, als Marinas 17-jährige Freundin von einem älteren Mann belästigt und zum Sex gezwungen wurde. Doch statt ihr zur Hilfe zu eilen, soll Marina ihr Smartphone gezückt und den Übergriff mithilfe der Periscope-App gefilmt haben. Jetzt droht der Schülerin dafür eine Gefängnisstrafe von bis zu 40 Jahren. Wie würden in Marinas Fall eher eine Einweisung in die Psychatrie vorschlagen. Plus: ein lebenslanges Smartphone-Verbot.

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Freitag, 15. April 2016