Caitlyn Jenner im Kampf gegen das 'Toiletten-Gesetz'

North Carolina ist momentan alles andere als beliebt: Immer mehr Firmen und Promis boykottieren den US-Bundesstaat.

Am 23. März wurde bei der Generalversammlung in North Carolina ein Gesetzentwurf vorgeschlagen: die HB2 (House Bill 2), die mittlerweile im Alltag als “Bathroom Bill” bekannt geworden ist. Diese besagt, dass Menschen auf das Klo des Geschlechtes gehen sollten, unter das sie geboren worden sind. Sprich: Transsexuelle Männer dürfen nicht auf das Frauenklo, transsexuelle Frauen nicht auf das für Männer.

Am selben Abend des Vorschlags unterschrieb Pat McCrory, Gouverneur des Bundesstaates, das Gesetz , wodurch es in Kraft trat.

Nun protestiert Caitlyn (ehemals Bruce) Jenner und erhält ausgerechnet von Trump Unterstützung. Ja, richtig, TRUMP. Der Immobilien- und Medienunternehmer, der unter dem Motto „Make America great again!“ als Präsident kandidiert, ist eigentlich alles andere als charmant. Trotzdem gab er bekannt, dass Caitlyn Jenner jederzeit willkommen sei, in seinem “Trump Hotel and Tower” in Manhattan auf jedes Klo ihrer Wahl zu gehen.

Sie besuchte also das Frauenklo und nahm davon natürlich ein Video auf:




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Befürworter des Gesetzes behaupten, dass es eine wichtige Maßnahme zum Schutz von Frauen und Kindern sei. LGBT-Aktivisten wiederum kontern damit, dass Sicherheit in den 18 Transgender-freundlichen Staaten (mehr als 100 Städte) noch nie ein Thema war.

Wir finden, dass Schwule, Lesben und Transsexuelle auch ohne Gesetz bereits genug diskriminiert werden. Für einen angehenden Mann ist es doch nicht gerade cool, aufs Frauenklo gehen zu müssen, oder? (Umgekehrt genauso) Go Caitlyn!

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Mittwoch, 04. Mai 2016