Schockierend: Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Türkei Schüsse auf Flüchtlingskinder vor

In einem neu veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichten mehrere Zeugen über die unmenschlichen Verhältnisse, die Flüchtlinge an der türkischen Grenze erleben müssen.

Im August vergangenen Jahres wurde eine drastische Maßnahme getroffen, die den Flüchtlingsstrom aus Syrien dämmen sollte: Die Türkei schloss ihre türkisch-syrische Grenze. Leider scheinen die türkischen Polizeikräfte dies als grünes Licht für ihr rücksichtsloses Verhalten gegenüber Männern, Frauen und Kinder gesehen zu haben. Die Personen, die vor einem schrecklichen Bürgerkrieg, Trümmern und Bomben flüchten – auf der Suche nach Hoffnung und einer aussichtsreichen Zukunft – werden laut Human Rights Watch angeschossen und misshandelt.

Im März und April soll es zu schweren Vorfällen gekommen sein, bei denen insgesamt fünf Menschen getötet wurden, darunter ein Kind. 14 andere Personen wurden verletzt.

>>> Deutschland hat viele Menschenleben gerettet: Angelina Jolie lobt Angela Merkel in der Flüchtlingskrise

Ein Mann namens Ghassan berichtet: “Sie schlugen uns permanent. Sie schlugen uns immer weiter, während sie uns all den Weg bis zur Polizeistation zogen. Sie haben meine Knochen gebrochen.

Die veröffentlichten Aufnahmen sind unmenschlich und herzzerreißend. Es ist eine Sache, eine Grenze zu schließen. Eine Andere jedoch, mit flüchtenden Menschen umzugehen, als seien sie Kriminelle.
Wir hoffen, dass schnellstens politische Maßnahmen getroffen werden, die ein solches Verhalten verbieten.

>>> Diese Teenie-Mädchen träumen vom heiligen Krieg und befinden sich jetzt in einem Albtraum

Donnerstag, 12. Mai 2016