Freitag der 13.: Messer, Kettensägen und ganz viel Blut

Woher kommt eigentlich der Aberglaube?

Sogar einen eigenen Begriff hat sie: Die Angst, vor Freitag, dem 13.
Paras-kave-deka-tria-phobie. What??? Kein Scherz. Termine werden abgesagt, man traut sich gar nicht erst aus dem Bett. Woher stammt eigentlich diese Angst vor Freitag, dem 13.?

Die Kombination vom Freitag, den 13. als Pechtag ist etwas relativ neues. Zumindest im Vergleich zur getrennten Alternative. Bereits zu Zeiten der Bibel wurde nämlich die Zahl 13 mit Pech assoziiert (Judas war der 13. Prophet, der Jesus verriet). Freitag wiederum war der Tag, an dem Jesus am Kreuz starb.

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Wie genau die Kombination zu einem festen Bestandteil unserer Kultur wurde ist stark umstritten. Im Jahre 1907 aber, brachte der Börsenmakler Thomas William Lawson ein Buch mit dem Titel ‘Friday, the Thirteenth’ (Freitag, der 13.) raus, bei dem das Ende der Wall Street (US-Börse) vorhergesehen wurde. 20 Jahre später, im Mai 1927, kam es dann an der Berliner Börse an einem Freitag, den 13., tatsächlich zu einem Kurssturz. Hieraus entstand der Ausdruck des ‘Schwarzen Freitags’. Es ist also gut möglich, dass die Ursprünge dieses Aberglaubens an der Finanzbranche zu finden sind.

Verrückt ist jedenfalls, dass es heutzutage ganze Kulturen gibt, die die Zahl 13 umgehen. Rund 80% der Großhotels verzichten beispielsweise auf einen 13. Stock. Auch Flugzeuge umgehen die 13. Sitzreihe.

Ob legitim oder nicht: Es ist immer noch einer der angebrachtesten Tage um Abends mit den Freunden Horrorfilme zu schauen und kollektiv die Freude am Grauen zu genießen. Am Besten mit einer schwarzen Katze auf dem Schoß.

Freitag, 13. Mai 2016