Protest gegen Anti-LGBT-Gesetz: Maroon 5 sagen ihre Shows in North Carolina ab

"Am Ende geht es nur darum, was wir für moralisch richtig halten."

Wenn Ihr Euch wundert, warum Maroon 5 in den nächsten Monaten ganz sicher nicht im amerikanischen Bundesstaat North Carolina zu hören sein werden, dann hat das einen ganz einfachen Grund: Die Jungs protestieren damit gegen ein total unnötiges und diskriminierendes Gesetz, das dort vor Kurzem durchgesetzt wurde.

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Dieses Gesetzt betrifft – wer hätte es gedacht – die LGBT Gemeinde. Transsexuelle, um genau zu sein. Denn denen ist es nun ganz offiziell verboten, öffentliche Toiletten jenes Geschlechts zu benutzen, mit dem sie sich nun identifizieren. Ja, nicht nur wir fragen uns: Hat die Regierung in North Carolina eigentlich nichts wichtigeres zu tun?

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Die Jungs von Maroon 5 jedenfalls bekennen Farbe und sagten gestern ganz einfach ihre beiden Shows in dem Bundesstaat ab. Auf ihrer Homepage äußern sie sich dazu folgendermaßen: “Das war eine schwere Entscheidung für uns als Band. Wir wollen unsere Fans in North Carolina nicht damit bestrafen, dass wir nicht spielen, doch am Ende geht es nur darum, was wir für moralisch richtig halten.“ Als letztes fügen sie hinzu: “Wir fühlen, dass jeder gleich behandelt werden sollte.“

Das umstrittene Gesetz wurde im März durchgesetzt und seither haben auch Bruce Springsteen, Demi Lovato und Nick Jonas ihre Auftritte in North Carolina gecancelt. Und auch wenn es uns für alle Fans wirklich Leid tut, müssen wir sagen: Hoffentlich steigen noch viele weitere Künstler auf dieser Welle auf.

Samstag, 21. Mai 2016