Aktion gegen Vergewaltigungen: Blutige Unterhosen an der Copacabana

420 blutige Unterhosen liegen in Rio am Strand. Was der Aktivist damit sagen will verraten wir Euch an dieser Stelle.

Das Thema Vergewaltigung ist momentan leider aktueller, denn je. Der Stanford-Fall erhitzte letzte Woche unsere Gemüter und auch der Fall von Gina-Lisa Lohfink lässt uns stutzen. Ein Problem also, dass es endlich an die Öffentlichkeit schafft und nicht mehr einfach nur totgeschwiegen wird.

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Jetzt will ein brasilianischer Aktivist auf die hohe Anzahl an Vergewaltigungen in seinem Heimatland aufmerksam machen. Und das gelang ihm mit mehr als 400 blutigen Schlüpfern, die er am Strand in Rio auslegte.

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Damit bezieht er sich auf die schreckliche Massenvergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens, dass von mehr als 30 Männern vergewaltigt wurde. Damit ist sie eine von 50.000 Frauen, die jährlich in Brasilien vergewaltigt werden. Und dabei sind dies nur die Fälle, die zur Anzeige kommen. Die Dunkelziffer ist und bleibt hoch.

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Der Aktivist Antonio Carlos Costa zur “New York Times”: “Wir sind hier, um zu protestieren. Wir rufen die Behörden auf, in den ärmeren Gemeinden, in denen Frauen besonders gefährdet sind, für Sicherheit zu sorgen.”

Montag, 13. Juni 2016