Das erste lesbische Märchen ist da

In "Rosaline" ist das Herzblatt der holden Maid eine Frau.

Die “Hulu”-Kurzgeschichte beginnt wie jedes klassische Märchen: Ein junges Mädchen macht sich mit einem Korb prall gefüllt mit Süßigkeiten auf den Weg zu ihrem Schatz und muss einige Gefahren durchstehen. Rosaline will aber nicht ihrem Lover die Köstlichkeiten vorbeibringen, sondern ihrer Geliebten.

Auf ihrer Reise trifft Rosaline unter anderem auf eine böse Hexe, die sie mit einem Apfel vergiften will. Doch glücklicherweise kann die Heldin die alte Frau austricksen. Kaum ist die eine Gefahr gebannt, kreuzt auch schon ein böser Wolf ihren Weg – auch der wird aber schnell ausgeschaltet. Als sie ihre gute Fee trifft, die ihr einen Prinzen herbeizaubern will, lehnt Rosaline dankend ab – schließlich wartet ihre Traumfrau schon auf dem Korb voller Naschereien.



Es ist schon die zweite homosexuelle Lovestory, die von “Hulu”-Regisseur Daniel Errico inszeniert wurde. Seine erste, “The Bravest Knight Who Ever Lived”, feierte im vergangenen Jahr Premiere beim “LGBT Pride Month”. Die Idee für lesbische und schwule Kindermärchen ist mit der Forderung entstanden, der “Frozen”-Heldin Elsa eine Freundin zu schenken. Fans des “Disney”-Films setzten sich mit dem Hashtag #GiveElsaAGirlfriend" dafür ein. Damit wollten sie erreichen, dass schon Kinder in jungen Jahren mit der LGBT-Bewegung vertraut gemacht werden.



Den Aufruf für mehr LGBT-Figuren ist “Disney” inzwischen nachgekommen. In “Findet Dorie” gibt es laut Ellen DeGeneres einen Trans-Rochen.

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Donnerstag, 16. Juni 2016