Ein weiterer guter Grund, warum Du keine Selfies mehr machen solltest

Ist es das wert?

Zugegeben, wir alle machen mal ein Selfie – und das ist auch völlig okay. Einige Leute übertreiben es aber und scheinen ganz besessen vom perfekten Selbstporträt zu sein. Das wirkt dann nicht nur ziemlich selbstverliebt, es kann auch körperliche Schäden hervorrufen.

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Die TV-Moderatorin Hoda Kotb aus den USA ist ein riesiger Selfie-Fan. Auf ihrem Instagram-Account sind unendlich viele Pics mit Promis wie Blake Shelton zu finden. Doch das Ganze hat seinen Preis, wie sie im Interview mit “Elle.com” erzählt: “Ich bin zum Orthopäden gegangen und er fragte mich, ob ich Tennis oder Tischtennis spiele. Natürlich tue ich das nicht, also habe ich ihm gesagt, dass ich viele Selfies gemacht habe.”

Der Selfie-Arm ist ein ganz neues medizinisches Phänomen und ähnelt dem Tennis- oder Golferarm. Nur, dass dafür nicht mal sportliche Betätigung nötig ist. “Wenn man das Foto macht, ist der Arm oben, aber auf unnatürliche Weise. Und man macht einfach nur click, click, click – denkt mal darüber nach, wie viele man so macht: 20, 30, 40. Selfie-Arm – jeder hat ihn!”, lacht Hoda.

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Sportmediziner Jordan Metzl bestätigt diesen Eindruck: Die Nutzung von Technologie könne manchmal zu Schmerzen führen – durch die Überreizung der entsprechenden Körperpartie: “Das heißt man tut etwas, tut es sehr oft, und dann kann es wehtun. Wenn man einen Muskel zu sehr belastet, kann es zu diesen entzündlichen Reaktionen kommen.” Vor allem immer mehr Kinder und Teenager seien von solchen Schmerzen und Verletzungen betroffen.



Ihr wollt trotzdem nicht auf Eure geliebten Selfies verzichten? Dann hat der Arzt hat einen super Tipp parat: Selfie-Sticks! Oder Ihr lasst eure Fotos mal ganz oldschool von jemand anderem schießen.

Montag, 04. Juli 2016