We love Candy: Sind Süßigkeiten etwa doch keine Dickmacher?

Eine amerikanische Studie behauptet sogar das Gegenteil …

Wir können einfach nicht die Finger von Schokolade und Co. lassen. Gäbe es doch bloß nicht die fiesen Kalorien, die sich zu Hauf in dem Süßkram tummeln. Aber offenbar sind die gar nicht an den verhassten Speckröllchen Schuld – das ergab zumindest die Auswertung verschiedener Studien.

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Im “American Journal of Clinical Nutrition” wurde eine Großanalyse von 19 Studien veröffentlicht und der Inhalt wirkt revolutionär. Es heißt darin: “Die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Fettleibigkeit war bei Kindern und Jugendlichen mit dem höchsten Konsum von Süßigkeiten und Schokolade um 18 Prozent niedriger als die der ‘Normalnascher’.”

Was? Bedeutet das, dass wir als Kids einfach richtig tief in die Naschikiste greifen sollten? Jein, die Forscher waren selbst total verblüfft und schlussfolgerten: “Maßnahmen gegen Fettleibigkeit sollten andere Ernährungselemente fokussieren statt Süßigkeiten.”

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Krass, aber woher kommt dann der Mythos von den Dickmachern in Süßigkeiten? Ernährungswissenschaftler und Buchautor Uwe Knop ist sich sicher: “Fast Food, Softdrinks und Süßigkeiten werden als Dickmacher gebrandmarkt, damit ratlose Ernährungsapostel der Öffentlichkeit ‘Schuldige’ präsentieren können, dabei existiert kein einziger Beweis für deren Dickmacher-Effekt.”

Aber was sollen wir denn nun glauben? Tatsächlich besser nichts. Viele Experten bemängeln die Aussagekraft der Ergebnisse von Ernährungsforschern. Das Ganze sei ein viel zu individuelles Feld. Jeder Mensch verarbeitet Lebensmittel anders und so sollten wir alle darauf achten, unser Hungergefühl zu stillen, uns nicht zu viele Gedanken um mögliche Kalorienbomben zu machen und dem Körper zu vertrauen – und das beinhaltet auch, sich nicht vollzustopfen.



Dienstag, 05. Juli 2016