Das süßeste Projekt der Welt: Wenn Kinder Hunden vorlesen...

Das Wunderheilmittel für traumatisierte Straßenhunde ist ganz offensichtlich gefunden und es ist zuckersüß.

Wenn Tiere in Tierheimen landen, dann haben sie in den meisten Fällen ein ziemlich harte Zeit hinter sich. Oft wurden sie von klein auf geschlagen, misshandelt und dann einfach ausgesetzt. Ein Schicksal, das man den Tieren deutlich anmerkt: Besonders Hunde verhalten sich in Folge solch traumatischer Erlebnisse häufig aggressiv oder sind extrem eingeschüchtert.

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Umso schöner ist es, ein Projekt zu sehen, dass genau solche Tiere auftauen lässt: Die Human Society of Missouri – ein Organisation, die sich für Straßentiere einsetzt – bringt traumatisierte Hunde mit denen zusammen, die sonst eher von ihnen fern gehalten werden: Kinder.

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Junge Menschen im Alter von sechs bis 15 Jahren kommen mit traumatisierten Tieren zusammen, um ihnen Vorzulesen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, denn die Kinder üben so das Lesen und die Hunde, werden von dem friedlichen Klang der Stimmen beruhigt. Eine Crash-Course in Hundewissen gibt es für die Kids noch obendrauf: Bevor sie auf ihre haarigen Lesepartner treffen, bekommen die jungen Vorleser eine Schulung über die Körpersprache von Hunden. So erkennen sie, welche Tiere nervös oder gestresst sind und können beim Lesen auf sie eingehen.

Viel entspanntere Hunde sind nur ein wunderbares Ergebnis dieser ungewöhnlichen Kollaboration: “Die Kinder lernen auf dieses Weise sich in Tiere einzufühlen”, erklärt Jo Klepacki der Leiter des Projekts. “Es ist eine friedliche und ruhige Übung. Sie spüren, dass die Hunde Angst haben und erleben, dass sie einen positiven Effekt darauf haben können.

Einfach schön. Vielleicht sollten wir alle anfangen, uns gegenseitig viel mehr vorzulesen…

Dienstag, 26. Juli 2016