>>> Reaktionen von Promis auf das Unglück
In Anbetracht der Schwere des Vorfalls ist verständlich, dass dieses Verhalten seitens der Betreiber von vielen heftig kritisert wird. Finanzielle Interessen seien allen anderen, insbesondere den sicherheitstechnischen, vorangestellt worden, heißt es. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits, Planungsunterlagen wurden Sonntagmorgen beschlagnahmt. Die Stadt Duisburg und Veranstalter weisen aber jede Schuld von sich, sicherten jedoch ihre Mithilfe für die vollständige Aufklärung des Vorfalls zu.
Spiegel online berichtet inzwischen von massiven Mängeln hinsichtlich des Sicherheitskonzeptes. So seien auf Betreiben des Veranstalters die gesetzlich vorgeschriebenen Breiten der Fluchtwege nicht eingehalten worden. Unerklärlich ist auch, dass der Veranstaltungsort für 250.000 Menschen ausgelegt ist, die Veranstalter aber von Teilnehmern in Millionenhöhe ausgingen.
Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, zeigte sich tief erschüttert und erklärte: “Die Loveparade war immer eine friedliche Veranstaltung und fröhliche Party, die von den gestrigen tragischen Unglücksfällen für immer überschattet sein wird. Aus Respekt vor den Opfern deren Familien und Freunden werden wir die Veranstaltung nicht mehr weiter forstetzen. Dies bedeutet auch das Aus der Loveparade.”
Wir gedenken aller Opfer und deren Familien und Freunden.
Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000. Bitte auch anrufen, wenn eine ursprünglich als vermisst gemeldete Person mittlerweile wieder aufgetaucht ist.
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