"Die Veranstalter haben einen krassen Managementfehler begangen. Wie kann man denn Menschen nur durch einen einzigen Zugang auf das Gelände lassen. Das ist ein Skandal. Die Veranstalter sind schuld. Die haben doch gewusst, dass es voll wird. Was also haben Zäune und Security da zu suchen? Bei nur einem Zugang. Mein Mitgefühl gilt den Familien der Toten und den Verletzten."
DJ David Guetta sagte seinen Auftritt bestürzt ab:
"Was heute passiert ist, ist herzzerreißend und noch nie dagewesen. Meine Fans, die gekommen sind, um mit mir zu tanzen, werden verstehen. Wenn ihr da seid, seid bitte vorsichtig und kommt gut nach Hause. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt allen, die betroffen sind."
DJ Westbam sollte nach dem fürchterlichen Unglück sogar noch auflegen:
"Mein Flug hatte drei Stunden Verspätung, also bin ich gerade erst hier angekommen und völlig schockiert. Als ich mein Handy nach dem Flug angemacht habe, hatte ich schon 30 SMS, die mich über das Fürchterliche informiert haben. Ich weiß nun gar nicht genau, was ich jetzt tun soll. Der Veranstalter bittet mich, aufzulegen, da die Polizei ihn darum bittet. Es sind Menschen gestorben, nun können die die Stimmung und Aggression der Weiterfeiernden nicht einschätzen und wollen weiteres Unheil verhindern. Aber ich habe energetische Musik dabei, die denkbar schlecht zu der Situation passt. Das geht dann nicht. Es kann nicht sein, dass die Sache da nun weiter aufgepeitscht wird. Klar, die wummern auf Bitten der Polizei weiter, aber ich will es nicht, und ich kann es auch gar nicht."
Auch der neue Bundespräsident Christian Wulff äußerste sich bestürzt:
"Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar. Wie viele Menschen in unserem Land, die von diesem Unglück erfahren, bin ich mit meinen Gedanken bei den Opfern der Tragödie und allen ihren Angehörigen und Freunden. Ich hoffe, dass ihnen und allen Verletzten schnelle und wirksame Hilfe zuteil wird und die Ursachen rückhaltlos aufgeklärt werden."
Die spanische Zeitung 'El Mundo' titelte:
"Der Umzug der Liebe wurde zur Parade des Horrors."
Die Stadt Duisburg hat eine Hotline eingerichtet, unter der sich besorgte Angehörige informieren können: 0203-94000.
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